Gummistiefel statt Sonnencreme im Hexenkessel


Das letzte Rennwochenende in Grimmen begann für uns diesmal schon am Freitag. Nach dem Aufbau der Wohnwagenburg und dem startklar Machen der Rennautos klang der Abend aus und die Vorfreude auf den Samstag wuchs.

 Der erste Renntag offenbarte was der Regen schon Tage zuvor befürchten ließ. Die Bahn hatte sich in eine einzige Schlammpfütze verwandelt. Gummistiefel und Matschhose galten als begehrteste Kleidung. Trotzdem waren wir mit 5 Autos am Start. Der Golf von Basti hielt nicht lange. Leider musste er am Ende des ersten Lauf einen Motorschaden beklagen und konnte den zweiten Lauf nicht mehr antreten. Auch bei Jens und Eric lief es in der 140er Klasse nicht gut. Der Matsch setzte den beiden mächtig zu und so mussten sie im ersten Hoffnungslauf noch einmal antreten. Ebenso sah es bei Majo in der Allradklasse aus. Nur Platz 5 im ersten Lauf. Doch wir haben der Bahn den Kampf angesagt und so lief es ab dem zweiten Lauf bei allen besser.

 Der Samstag ging zu Ende und alle hatten sich für den Sonntag qualifiziert. Die Feuerengel verkürzten mit ihrer fantastischen Show das Warten auf den zweiten Renntag. Auch das groß angekündigte Feuerwerk hielt was es versprach. Das nachgeholte Sommerfeuerwerk stieg hoch in den Nachthimmel.

Bis zum Sonntag war die Bahn abgetrocknet und es gab wieder rasantere Rennen zu sehen. Eric brachte der Sonntag kein Glück. Mit dem Astra in der 80er Klasse schied er im Viertelfinale durch einen dreher aus. Jens schaffte es bis ins Finale, leider nach Zündaussetzern nur auf Platz 5. Die Platzierung von unserem diesmal nicht so starken Audi bei den Allradern ist dieses Mal nicht erwähnenswürdig.

Im Kesselcup startete Majo in der 140er Klasse und bei den Allradern. In der 140er Klasse hatte er sich im extrem starken Fahrerfeld bis auf den ersten Platz vorgekämpft, landete aber durch erneute Zündaussetzer beim Honda von Jens zum Schluss nur auf Platz 4. Im Kesselcup der Allradklasse hatte Majo auch kein Glück. Der Audi zeigte keine Leistung und so fuhr er auf Platz 7. Beim Blick unter die Motorhaube stellte sich heraus, ein defeckt amTurbolader, somit kein Ladedruck! Also wieder genug Stoff zum Basteln! Alles in allem war es aber ein gelungener Abschied vom Grimmener Hexenkessel, der schon jetzt Lust auf das neue Jahr macht. Aber nicht ganz so schnell...ein Rennen steht uns ja noch in Stavenhagen bevor! Und hier wird die Jahresmeisterschaft ausgetragen.  

Text by Katharina R.